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Selbst-Erforschung ist wie Medizin |
Aus einem Satsang mit John Sherman Je länger ich in dieser eigenartigen Rolle bin, je weniger scheint es mir, dass ich zu tun habe. Vor längerer Zeit habe ich über viele Dinge gesprochen und vielleicht war das eine Hilfe für die Leute. Aber in den letzten 6 Monaten oder so, habe ich diesen Ruf dieser Rolle, in der ich bin, angenommen, wie die Rolle eines Dieners von der Lehre von Selbst-Erforschung, wie sie von Ramana Maharshi gegeben wurde. Und ich habe gesehen, dass was ich anzubieten habe, und wovon ich spreche, ganz wenig und ganz einfach ist. Es ist mein Ziel, mein Wunsch, und meine Absicht dich zu überzeugen die Praxis von Selbst-Erforschung, die von Ramana Maharshi kommt, auszuprobieren. Nur dafür bin ich hier. Ich bin nicht hier um dich zu überzeugen, dass du unendliche Bewusstheit bist. Ich bin nicht hier dir Erleuchtung oder Selbstrealisation zu bringen. Ich bin nicht hier dir eine Lösung für deine Probleme zu geben. Ich bin nicht hier um dir grosse spirituelle Erkenntnisse oder Verständnis zu bringen. Es gibt ein paar Erkenntnisse, die nützlich sind, aber sogar diese sind entbehrlich. Versuche nur die Praxis vom Suchen, von dem du bist. Ich überlasse das Hervorrufen von Erkenntnis und Verständnis, die Transzendenz des Egos, die Lösung der Lebensprobleme und das Auslösen von Erleuchtung und Selbstrealisation anderen. Sie sind qualifizierter als ich. Alles, was ich will, ist dich zu überzeugen, dass du Ramanas Praxis versuchst. In den Jahren habe ich gesehen, wie wenig es ist, was ich wirklich in der Rolle erreichen will, weil ich von meiner eigenen Erfahrung weiss, dass wenn du Ramana Maharshis Selbst-Erforschung versuchst, welche aus nichts anderem besteht, als die Erfahrung der Realität von dem du bist, zu erfahren, wird für alles andere gesorgt. Hier können ein paar Erkenntnisse nützlich sein, wenn sie dich davon überzeugen oder dich mit der Grundlage versorgen diese Praxis auszuprobieren. Die erste Erkenntnis, die nützlich ist, eine der tiefsten Erkenntnisse, kommt von Buddha selbst. Es ist die Erkenntnis, dass menschliches Leben Leiden ist, dass das menschliche Leben stinkt. Leben als menschliches Wesen ist grundsätzlich unbefriedigend. Es ist nicht Leiden im Sinne Leiden in einer Seifenoper, oder das klassische spirituelle Leiden, das Feuer und die Seele und der ganze Kram. Es ist nur der einfache tägliche Mist. In der Sprache, die der Buddha gesprochen hat, die „Dukka“ genannt wurde, welches ein Ausdruck ist, der sich auf die Achse eines Rades bezieht, die vom Zentrum entfernt ist. Es ist nicht ganz richtig. Es ist nicht das, was es sein sollte. Und die Art und Weise wie menschliches Leben ist. Mit der Handlung, die wir zu sein glauben, ist es uns möglich Erfahrungen von gewaltigen tragischen Leiden, Verlangen und Begierde, Hoffnung und Wunsch, Misserfolg und so weiter, zu verursachen. Wir können auch grosse Erfahrungen von Befriedigung und Erfüllung, Erleuchtung und Realisation erzeugen. Aber am Ende ist die gesamte Lebenserfahrung, als menschliches Wesen, die Erfahrung von dem Fahren eines Ochsenkarren mit nur einem Rad, dass nicht zentriert ist. Es ist nicht wirklich was es sein sollte. Es scheint, dass es mehr geben sollte — süsser einfacher, als das. Aber es ist nicht so. Leben als menschliches Wesen ist eine Versprechung, die in Realität nicht erfüllt wird. Das ist die erste edelmütige Wahrheit vom Buddhismus. Die Erkenntnis, die wir often verfehlen, sogar für die von uns, die im spirituellen Leben sind und die vier noblen Wahrheit vom Buddhismus verstehen, das Leiden und das Ende des Leidens, ist die Charakteristik des menschlichen Lebens, egal ob wir erwacht sind oder schlafen. Das ist die Art und Weise wie menschliches Leben ist. Es gibt dafür keine Lösung. Und das ist, was wir nicht mitbekommen. Und weil wir das nicht mitbekommen, denken wir, dass unsere spirituelle Aspiration damit zu tun hat, eine Lösung für unsere Unzufriedenheit vom menschlichen Leben, zu finden, für das es aber wirklich keine Lösung gibt. Wenn wir daher mit grossen Erfahrungen von Hoffnungen, Klarheit und Frieden, und im Moment gegenwärtig sein, gesegnet sind, scheinen sie unsere Unzufriedenheit zu erleichtern. Wir sagen zu uns selbst, „das muss es sein, wonach ich suche.“ Und somit verdammen wir uns mit endlosen spirituellen Streben, Suchen, Zurückbekommen, Festhalten und das beständig machen, was grundsätzlich unbeständig ist — was seinerseits der unterliegende Grund für die Unzufriedenheit vom menschlichen Leben ist. Was wirklich die Achse des Rades vom Zentrum wegbringt, ist die Unbeständigkeit von allem, wesentlich die Unbeständigkeit von mir, aber auch die Unbeständigkeit von den wunderbaren spirituellen Erwachen und so weiter. Aber da wir nach einer Lösung zu etwas suchen, für das es keine Lösung gibt, versäumen wir die Möglichkeit alles das gänzlich zu umgehen. Das heisst nicht die wundervollen Erfahrungen, die wir haben, zu verwerfen, oder die Hässlichkeit von anderen Erfahrungen, die wir haben, zu verweigern; oder über die allgemeine Erfahrung von Langeweile oder alltäglichen Routine zu überwinden. Das heisst, dass nirgendwo innerhalb der Ansammlungen von phänomenalen Erscheinungen gefunden werden kann, wonach wir wirklich suchen. Und wir brauchen uns nicht selbst zu verdammen, wenn wir das beständig machen wollen, was von Natur aus unbeständig ist, oder abschaffen was ganz natürlich kommt und geht. Die erste nützliche Erkenntnis, die wir haben können, ist die Erkenntnis von Buddha, welche ist: „das Leben ist Leiden“ — menschliches Leben ist grundsätzlich unbefriedigend, und es gibt nichts was immer man dagegen tun kann. Es gibt dafür keine Lösung. Es gibt keine spirituelle Lösung, keine materielle Lösung, keine psychologische Lösung und keine wissenschaftliche Lösung. Menschliches Leben ist eben nicht, was es sein sollte. Die zweite Erkenntnis, welche auch von Buddha kommt, ist: „keiner kann dir was geben und was für dich tun.“ Das ist eine der schockierenden Dinge, die Buddha gesehen und gelehrt hat, als er lebte. Du bist ganz alleine. Und was immer es ist, wonach du strebst, keiner kann es für dich finden. Keiner kann dir sagen, wo es ist. Keiner kann es dir geben. Du musst das ganz alleine tun. Da ist Hilfe erhältlich. Ich kann manchmal behilflich sein. Es gibt Lehren, die dir in dieser Sache hilfreich sein können, aber nur zu einem bestimmten Zweck. Am endgültigen Ziel musst du das sein. Was immer du erstrebst, was immer es ist, dass dich am Ende befriedigt und dein spirituelles Suchen und Verlangen beenden wird, musst du ganz alleine finden. Keiner kann dir sagen, wie und wo es zu finden ist. Das Beste, was von denen von uns getan werden kann, die in meiner Position sind, ist die Flammen der Vorhaben anzufachen, das Feuer von dem Wunsch anzuzünden, um das zu finden, was real ist, und das Feuer brennen lassen. Und ich empfehle euch, das was wirklich im Kern eurer Ziele ist. Es gibt da welche, die dieses Shakti haben und Erfahrungen, und die Empfindung von Erwachen, und das Zittern und das Entzünden vom blauen Feuer vom Kundalini in euch weiterleiten können. Aber diese Dinge kommen und gehen. Einer Sache kannst du dir sicher sein, wenn es gestern nicht da war, und es heute ist, wird es morgen nicht mehr da sein. Diese Dinge kommen und gehen. Das kann nicht das sein, was du suchst. Sie sind gut, sie sollten nicht verhöhnt oder weggeschmissen werden, aber sie können nicht das sein, was du am Ende suchst. Wir gehen durchs Leben mit der ganz tief gehaltenen, absolut unsichtbaren, unbewussten, ungesehenen falschen Ueberzeugung, das ich die Geschichte von mir bin — wo ich geboren wurde, wo meine Eltern waren, was meine Herkunft ist, was ich wollte, woran ich gescheitert bin zu wollen, was ich wünschen sollte, was ich nicht sollte, was ich war, wie ich sein sollte, wie ich nicht sein sollte, was ich denke, was ich tu, was ich nicht denke, was ich nicht mache, was ich will, was ich nicht will, mit wem ich verheiratet bin, mit wem ich nicht verheiratet bin, was ich liebe, was ich verachte, was ich gelernt habe, was ich vergessen habe, meine Wertlosigkeit, meine Wertschätzung. Ich bin diese endlose entfaltende, entwirrende Geschichte von mir, die für immer in unserem Geist (mind) rennt, wie unserer Geist. Es gibt nichts anderes in unserem Geist (mind), als die Geschichte. Manchmal ist es eindeutig, manchmal ist es unbewusst, aber er rennt immer. „Was bedeutet das? Was bedeutet dies? Mag ich das? Na, lass uns sehen. Was denke ich? Was habe ich gestern gemacht? Was war ich gestern? Wie solte ich sein? Wie sollte ich werden? Wie sollte ich nicht werden? Was sollte ich vermeiden? Ich sollte liberaler sein, nicht konservativ. Ich sollte ein Kommunist sein. Ich sollte ein Faschist sein. Ich sollte ein Folterer sein oder ich sollte ein Gegner von Folter sein. Was bin ich? Das ist die Geschichte von mir, die von dieser einen Maschine angetrieben wird: was bin ich? Ich bin dies, ich bin das. Ich bin der Macher von Taten. Ich bin der Denker von Gedanken. Ich bin spirituell. Ich bin Buddha. Ich bin Bewusstheit. Ich bin unendliche, ewige Bewusstheit. Ich bin Frieden und Liebe ohne Konditionen. Ich bin verloren. Ich habe mich gefunden. Ich meditiere. Ich bin gut. Ich bin schlecht. Ich bin auf dem richtigen Weg. Ich bin auf dem falschen Weg. Letzte Woche, hatte ich eine erwachende Erfahrung. Morgen werde ich wieder ignorant sein. Ich schlafe. Ich wache. Ich bin schrecklich. Ich bin traurig. Ich bin ich. Ich bin das. Ich bin alles das.“ Und der Glaube an die Geschichte läuft so tief, so ungefragt und unerforscht, dass es sogar unmöglich ist zu sehen, dass es ein Glaube ist. Es ist offensichtlich, dass die Geschichte ich bin, nicht wahr? Das ist, was ich bin. Es ist Ramanas Erkenntnis, dass nirgendwo innerhalb der Geschichte ein Problem gefunden werden kann. Das Problem ist mein Glaube, dass ich die Geschichte bin. Es kann kein anderes Problem irgendwo gefunden werden. Wenn du die gleiche Geschichte in einer Novelle lesen, oder sie in einem Kinofilm sehen, und vollstes die Gesamtheit davon erleben würdest- ist das eine Verschiebung in der Natur, ist das Unbeständigkeit, das Wollen, das Begehren und alles das — aber da war absolut kein Glaube gegenwärtig, dass du es warst. Würde dann ein Problem bestehen? Natürlich nicht. Wenn du einen wirklich guten Kinofilm anschaust, und er so kraftvoll und künstlerisch effektiv ist, dass es dich wirklich die Erfahrungen der Charaktäre im Film mit allen ihren Verhandlungen und Leiden ausleben lässt, dann ist kein richtiger Glaube, dass du das bist, da. Deswegen gibt es kein Problem. Du verlässt das Kino und wen stört dann was? Die Quelle von allem Ärger — von allen Morden, Hass, Aggressionen, Betrug, Lügen, Täuschungen, alles von dem — ist ein falscher Glaube von dem, was du bist. Es ist der falsche Glaube, dass du die Geschichte bist, welche nichts anderes ist, als die Frage, was bin ich? Wenn es wirklich wahr ist, dass das einzige Problem im Leben der falsche Glaube von dem, was wir sind, ist, dann muss es auch wahr sein, dass die einzige Lösung die Wahrheit sein muss, von dem, was wir sind. Das einzige Ding, das den falschen Glauben auslöschen kann, ist die Wahrheit - kein neuer Glaube, sowie der Glaube, „ich bin Buddha“ oder „ich bin Gott“ oder „ich bin unendliche Bewusstheit“. Das sind nur neue Glauben, die in die Handlung von „was bin ich?“ hineingeführt werden. Das kann seine Arbeit nicht tun. Wenn es wahr ist, dass sich die ganze Show auf den falschen Glauben, von dem ich was bin, stützt, dann ist die einzige mögliche Lösung die Wahrheit zu wissen, von dem, was ich bin, jetzt hier. Das ist keine altertümliche Lehre von Selbst-Erforschung von Sankara und den Upanishads, welche die Praktiken hatten, unser wahres Selbst von der samsarischen Täuschung zu befreien, von dem es versteckt und verschlossen war. Das ist etwas anderes. Die Selbst-Erforschung von Ramana Maharshi ist das Geschenk für jeden einzelnen menschlichen Geist (mind) mit der Möglichkeit für sich selbst zu entdecken, was es wirklich ist. Es ist die Möglichkeit des Umgehens des gesamten Aufgebots von der Geschichte von mir — sie nicht zu reparieren, sie nicht wegmachen, sie nicht bleiben lassen, sie nicht zu verschönern — und, nur für eine Sekunde, mit der ganzen Kraft der Aufmerksamkeit zu schauen, was es wirklich ist, was ich bin, vor den Worten, vor dem Wissen, vor der Erkenntnis. Was bin ich wirklich hier und jetzt? Wenn du sagst, „du bist eine gute Person,“ kannst du sagen, „nein, ich bin keine gute Person.“ Aber wenn ich sage, „du bist nicht,“ wirst du sagen, „Was? Ich bitte dich.“ Du kannst absolut verleugnen, das ich hier bin, sowie ich verleugnen kann, das du hier bist. Du kannst sagen, „der Typ ist nicht hier. Er ist nur ein Produkt meiner Einbildung, eine Täuschung, die in meinem Geist erschienen ist.“ Aber wenn du versuchst zu sagen, „ich bin nicht hier,“ wirst du stolpern und fallen. Du bist hier, jetzt. Der Grund, weil du deine eigene Existenz nicht verleugnen kannst, ist die Zielsetzung von Selbst-Erforschung. Es ist die immer gegenwärtige Erfahrung von dem, was sich nie bewegt, sich nie verändert, sich nie verlagert. Es ist nicht „Sein“ mit dem grossen Buchstaben „S“ und schiessend heraus sprueht. Es ist die absolute einfache, unterliegende Realität des Seins: ich bin immer hier. Sogar in der gängigen Welt von materiellen Errungenschaften, ist es eine allgemeine Erkenntnis, die in Geschichten, Büchern, Fernsehkomödien auftaucht, wo eine Person, die ein Alter von einem alten Knacker, wie mich, erreicht hat, in den Spiegel schaut und sagt, „Warte mal eine Minute! Ich habe mich nicht verändert! Ich fühle mich genauso wie als ich zwölf Jahre alt war.“ Diese Erfahrung ist das Ziel der Selbst-Erforschung. Und es wird sehr oft verfehlt, weil es immer da ist. Du verfehlst dich, weil du immer hier bist, weil du dich nie veränderst, weil du dich nicht bewegst, und du unbeeinträchtigt und unberührt von allem bist. Die Selbst-Erforschung von Ramana Maharshi ist einfach das: wann immer du kannst, wann immer es dir einfällt, schau auf die Erfahrung deines Seins. Für die Praktik brauchst du kein Mönch oder Heiliger zu werden. Es wird nicht benötigt, dass du deine neurotischen Fixierungen innerhalb deines eigenen Geistes reparierst oder Therapie dafür suchst. Es wird nicht benötigt, dass du anhältst Therapie dafür zu suchen. Es wird nicht benötigt, dass du grosse Kundalini-Erfahrungen von Pranayama Praktiken hast. Es wird nicht benötigt, dass du diese Praktiken oder Erfahrungen ablegst. Es benötigt nichts ausser dem, als in der Mitte von der endlosen, entfaltenden, entwirrenden Geschichte von mir, wann immer du kannst, wann immer es dir einfällt, für eine Sekunde anzuhalten und deine Aufmerksamkeit dem zuzuwenden, dem es unmöglich macht für dich, zu verleugnen, das du hier bist. Nur für eine Sekunde, nur zu schmecken. Nicht um Realisation oder Erleuchtung zu schmecken, aber nur die Realität zu schmecken. Und du wirst wieder davon abprallen und zurückgehen in die Verliebtheit in die Geschichte von dir. Und das ist okay. Das ist wirklich kein Problem. Dann, an einem gewissen Punkt, wird es dir wieder passieren, dass du für eine Sekunde anhältst und nur deine Aufmerksamkeit auf die Erfahrung deines Seins, diese unveränderte, gewöhnliche Realität deines Seins, lenkst, die sich nie bewegt, die nie beeinträchtigt ist. Und dann, gehst du wieder zurück zu deinen Geschäften. In diesem Abenteuer nach dem Schauen, was du bist, ist nichts, was du richtig oder falsch machst, von Bedeutung. Nur die Wahrheit ist von Bedeutung. Nur diese Momente des Folgens des tiefen Vorsatzes wissen zu wollen, was du wirklich bist, innerhalb von dir, sind von Bedeutung. Diese Momente sind wichtig. Der Rest ist völlig unwichtig. Wann immer du kannst, so oft du kannst, ohne eine Sekunde deines Lebens zu bedauern, wenn du es nicht kannst, halte für eine Sekunde an und schau mit deinem tiefsten Vorsatz nach dem Gefühl, das du bist. Was bin ich wirklich? Was ist es, das mich hier sein lässt? Was bedeutet es, wenn ich sage, „ich bin hier“? Was beschreibt es? Was ist die gegenwärtige Erfahrung, die es beschreibt? Wenn ich dich überreden kann das auszuprobieren, würde ich dir raten, dass du es nicht als spirituelle Praxis ansiehst. Es ist besser, wenn du es als Medizin siehst, wie Antibiotika. Wenn du vor 5000 Jahren leben würdest, und du krank würdest, mit Fieber und Schüttelfrost, und jemand würde zu dir kommen und sagen, „höre zu, ich kann dir helfen, dass du dich besser fühlst. Alles, was du tun musst, ist diese kleine Pille einzunehmen, aber du musst sie jedes Mal nehmen, wenn du daran denkst, und du musst sie nehmen, bis sie zu Ende gehen.“ Du könntest sagen: „Das hat nichts mit meiner Krankheit zu tun, meinem Fieber, meiner Schwäche.“ Aber wenn du das tun würdest, würde die Medizin ihre Arbeit tun, egal ob du eine Idee davon hattest, was los ist und du es wirklich nicht verstanden hast. Die Medizin würde immer noch ihre Arbeit tun. Und das ist der Weg der Selbst-Erforschung von Ramana Maharshi. Ich verspreche es. Das ist das Wunder und die Magie davon. Sie ist wie Medizin. Erwarte nicht, dass du es plötzlich bekommst. Erwarte nichts dergleichen. Wenn du die Medizin nimmst — wann immer es dir einfällt, richte deine Aufmerksamkeit zur Realität deines Seins — mit der Zeit wird der falsche Glaube, von dem, was du bist, ausradiert werden. Und so wie der falsche Glaube unsichtbar für dich gewesen ist, so wird die Ausradierung unsichtbar für dich sein. Aber mit der Zeit, wird eine Leichtigkeit, eine Süsse und Klarheit aufkommen, wie eine Flut, innerhalb deiner Geschichte von dir, und die Realität wird ihren Weg gehen. Mit der Zeit, wenn du die Medizin nimmst. Du kannst keine Erleuchtung bekommen. Du kannst keine Selbstrealisation bekommen. Das kannst du nicht bekommen. Das ist nicht vorhanden. Das gibt es nirgendwo zu kaufen, egal wie sehr sie es versuchen dir zu verkaufen. Was du haben kannst, ist die Wahrheit, weil du die Wahrheit bist. Darum bin ich hier. Ich bin hier um euch zu unterstützen und vielleicht euch ein bisschen zu inspirieren um danach zu schauen, was wirklich hier ist, nach dem, was ihr wirklich seid. Ich bin der Diener von Selbst-Erforschung und ich bin euer Diener. Ich habe euch nichts anderes zu geben, als das.
© 2006 John Sherman. Alle Rechte vorbehalten. Übertragen ins Deutsche von Birgit Marion.
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| Worldwide Meeting - November 15, 2008 I have come to see that there is little practical usefulness in approaching the issue of human suffering from the standpoint of the traditional, ancient teachings about the nature of reality, and our relationship to it, and about what we can do to actually reap the fruits of the promise that life seems to hold for us. These teachings, beautiful, wondrous and powerful as they may be, have proven to hold little or no help for us in these matters. |
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