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Herkunft der Selbst-Erforschung |
Aus einem Satsang mit John Sherman Es scheint, das östliche spirituelle Überlieferungen einen einfachen Grundsatz teilen, von dem alle verschiedenen Lehren und Praktiken ausgehen. Dieser einfache Grundsatz, dieser einfache Standpunkt der Realität ist sehr verlockend und er schwingt mit uns, in einer Weise, wie nichts anderes es tun kann. Es scheint ein paar Grundsätze zu haben. Erstens, es gibt nirgendwo zwei zu finden oder, in anderen Worten, wir sind alle eins. Trotz Erscheinungen, trotz unseren verschiedenen Erziehungen und Lebenserfahrungen, trotz verschiedener und sogar widersprüchlichen Begehren, sogar als Feinde, sind wir alle darin zusammen, und wir sind alle gleich, egal wie es scheint. Zweitens, die Schöpfung an sich ist im Wesentlichen gütig, und es gibt einen wohlwollenden Zweck in ihr, der nicht gleich ersichtlich für uns sein mag. Das Gefühl der Güte und Wohlwollens unterliegt der ganzen Schöpfung und färbt alles, sogar Unfriede, Krieg und Hass. In mysteriöser Weise dringt diese Güte in die ganze Show ein. Drittens ist die Betrachtung, dass es für ein individuelles menschliches Wesen möglich ist durch die Wolken der Ignoranz und Verwirrung durchzubrechen und direkte Erfahrung von der vereinheitlichen Betrachtung der Realität zu haben. Diese Erfahrung klärt alles auf, macht alles sinnvoll und beendet das quälende Gefühl, dass Dinge nicht so sind, wie sie sein sollten. Da ist ein Gefühl, das alles durchfliesst, egal wie es scheint, das alles so ist, wie es zu sein hat. Und wir hören diese Dinge, und da scheint etwas wahr daran zu sein. Egal welche Ueberlieferungen, die wir erst von den östlichen spirituellen Paradigma hören, am Anfang übernehmen wir generell diese spezielle Überlieferung, diese spezifische Art und Weise um auf Dinge zu schauen, und wir eignen uns ihre Praktiken an, in der Hoffnung, weil das die Stimme war durch die wir sie gehört haben, die Methode sein muss, wodurch wir unsere versprochene Erfüllung erhalten werden. Und im Grossen und Ganzen werden wir es nicht. Zu einem gewissen Punkt können wir sehen, das wir einen Fehler gemacht haben, und wir suchen nach einer Lehre, einen anderen Lehrer, und eine andere Praktik. Aber dadurch halten wir verzweifelt an der Idee fest, das in allen dem ein Grundsatz der Wahrheit vorhanden ist, der darauf basiert, dass wir Dinge vergleichen können, die wir hören und die verschiedenen Erfahrungen, die wir haben, um zu bestimmen ob die Lehren und Erfahrungen wahr und gültig sind. Und wir gestalten eine Vorstellung in unserem Bewusstsein davon, wie Realität aussehen sollte. Es sollte so sein, das wir alle gleich sind, das die Liebe das Universum in mysteriöser Weise regiert, dabei ist es sicher, das es nicht so scheint und Ignoranz, die uns plagt und durch diese scheinende Realität von offener Bewusstheit durchstösst, in welcher alle Dinge als Perfektion gesehen werden. Aber nichts funktioniert. Wir bekommen Volltreffer, Erfahrungen und Zustände, die scheinen in Übereinstimmung mit unserer Idee, die als tatsächliche wahre Natur der Realität angekündigt wurde, zu sein. Wir bekommen Samadhis und Trance-Zustände, Perioden von Leere und Bewusstheit, und die Gefühle der Liebe und des Mitgefühls und Einssein mit allem, aber sie bleiben nicht. Und wir verbleiben mit der dieser Aussichtslosigkeit, diesem Suchen, dieser Bedürftigkeit,und dem Gefühl, das nichts seine Versprechungen hält. Das ist nicht überraschend, weil das Paradigma, das wir erhalten haben (und das uns so angeregt hat, gestärkt hat und es uns möglich gemacht hat endlich von der Verwirrung frei zu brechen) vor 2500 oder 3000 Jahren einen grossen Teil der evolutionären Entwicklung, die in der Welt gespielt hat, durchgemacht hat. Das ist nicht etwas, was vom Himmel gefallen ist. Es entstand als das Ergebnis von den Mühen der einfachen menschlichen Wesen, einen Sinn zu finden, in einer sinnlosen Existenz. Und Lehren und Philosophien wurden daraus entwickelt, um die Ideen zu erklären, dass Dinge anders sein müssen, als sie zu sein scheinen. Diese bedeutsame Bewegung entstand in Indien, und sie kommt zu uns durch indische spirituelle Überlieferungen und Praktiken. Eine dieser Praktiken, in welcher Menschen einen Weg suchten um die Wahrheit zu erfahren, nannte man Selbsterforschung oder Atma Vichara. Das ist eine der vielen Wege um auf Dinge zu schauen. Es gibt verschiedene Typen von Yoga, verschiedene Praktiken, die uns den Durchbruch der Realität, von dem ich wirklich bin, bringen sollen. Und Einige von ihnen haben als ihre Basis das Vermitteln von einer tiefer intellektuellen Erkenntnis von Realität. Es ist eine authentische Überlieferung in der Welt von spirituellen Aspiranten ernsthaft zu glauben, das wenn wir eine perfekte intellektuelle Erkenntnis von Realität erhalten, wird alles an seinem rechten Platz fallen und die Verwirrung verschwinden. Und was wir verstehen wird als das enthüllt, was wir sind, jenseits intellektueller Erkenntnis. Aus dieser Idee, das es einen richtigen Weg gibt dein Leben zu leben, das es für dich möglich macht, verletzlich und offen zu der Erkenntnis von Realität zu sein, um Lehrer und Praktiken zu empfangen, die benötigt werden, um dich hier her zu bringen, entstanden die Vedas. Die Vedas sind gewaltige Zusammenstellungen von Weisheiten, wie man Lebensmittel kocht, wie man seine Kinder grosszieht, wie man seine Krankheit heilt, wie man mit den Nachbarn umgeht, wie man dein Leben in einer rechtschaffenen Weise lebt, die es möglich macht, das diese Realität sich dir enthüllt. Und da gibt es viele Praktiken, die alle auf diesen gewaltigen Kollektionen der Weisheitsschriften basieren. Dann kommen die Upanishads, welche fortgeschrittene Kommentare sind. Sie stimmen mehr mit unserem Verständnis überein, wie spirituelle Aeusserungen auszusehen haben. Sie sprechen von nicht-dualer Lebensexistenz, und der Gegebenheit, das es nicht zwei gibt, und was es heisst, was es bedeutet, wie sich das anfühlt, was es darüber sagt, wie es ist in der Illusion von Getrenntheit gefangen zu sein. Die Upanishads sind spontane Aeusserungen und Ausbrüche der Intuition und Eingebungen, die zu denjenigen gekommen sind, die selbstgerecht die Praktiken in der Zeit gefolgt sind, um eine Erkenntnis über die Realität zu erhalten. Unter diesen, die für die Upanishads verantwortlich waren (und für das Verstehen und die Studien der Upanishads), waren diejenigen, die die spirituelle Ideen entwickelten, das da ein wahres Selbst, eine scheinende, strahlende Realität von Selbstlosigkeit ist, die die Quelle von allem, der echten Wesensart von dem, was wir sind. Und das Problem ist, dass das Gesicht von dem echten Selbst von unserer eigenen Ignoranz und Verwirrung, von unseren eigenen Missverständnissen und unseren eigenen Abhängigkeiten von unseren Gewohnheiten von Vergnügen und wollen, bekommen, nicht wollen und weghalten, verschleiert und verdeckt ist, — der ganze Weg in welchen wir unser Leben leben lernen, der unserem falschen Selbst, das wir nach westlichen Benennungen „ich“ oder „Ego“ nennen, gewidmet ist; diese Seinsempfindung von einem getrennten Individuums, welches mit anderen Individuen um Essen, einen Platz zum Leben oder die Luft zum Atmen konkurriert. Und die Idee, dass die Bedürfnisse und die unwesentlichen Gebote von diesem falschen Selbst eine Wolke von Verwirrung und Ignoranz schaffen, die uns davon abhält den scheinenden, wahren Glanz unseres wahren Selbst zu sehen. Viele Praktiken, die im Namen von Atma Vichara ausgeführt wurden (welche wir als Selbsterforschung übersetzen), wurden von einem berühmten grossen Guru des Namens Shankara und seinen Schülern erschaffen. Der ganze Sinn der Praktik war, mit dem armen, hoffnungslosen, erkrankten, ignoranten Ego-Geist zu arbeiten, um den heissen Rauch der Verwirrung, Ignoranz und Verdeckung, zu klären, der uns davon abhält unser wahres Selbst zu sehen. Die Idee war, das wenn der Rauch der Verwirrung geklärt werden kann, dann würde das wahre Selbst durchscheinen und Realität würde offensichtlich in der Bewusstheit gegenwärtig sein, die ganze Zeit. So weit ich weiss, war das alles, was für Selbsterforschung da war, bis zur Erscheinung von Ramana Maharshi. Diese Idee, das es einen Rauch von Verwirrung, Ignoranz und falsche Begierden gibt, hält uns von dem Sehen ab, der dir so vertraut ist. Es ist weit verbreitet in der spirituellen Welt. Es ist sofort erkennbar. Es unterliegt fast allen Praktiken, die wir im spirituellen Reich unternehmen. Es unterliegt den meisten buddhistischen Praktiken. Es unterliegt den meisten Praktiken, die damit zu tun haben, das Selbst zu enthüllen, darunter wo du dich selbst betrügst, wie es ist, dass du falsch liegst, was du falsch machst, und wie du es beenden kannst. Es unterliegt den meisten Praktiken, die Reinigung einbeziehen: Reinigung des Geistes, Reinigung der Absichten, Reinigung der Gedanken. Der unterliegende Grund für diese Praktiken basiert allein auf dieser Idee, dass mein wahres Selbst versteckt von unserer eigener Blödheit und Falschheit ist, und das, was wir die Falschheit los werden müssen, so das das Strahlen des wahres Selbst durchscheinen kann. Das war der Zustand der Praxis von Selbsterforschung bis zur Erscheinung von Ramana Maharshi, der im Alter von 16 Jahren buchstäblich auf die Realität gestolpert ist. Danach verbrachte er Jahre mit Studien und um zu erfahren, was ihm passierte. Trotz der Ideen des gott-ähnlichen Wesens, was vom Himmel gefallen war, die um ihn herum waren, ist die Wahrheit, das Ramana alles wusste, weil er alles studiert hatte. Er wusste alles aus grosser Tiefe. Er wusste die gesamte Geschichte von Atma Vichara, er wusste die gesamte Geschichte von allen Praktiken, die mit den indischen spirituellen Vorstellungen verbunden war. Er wusste sie alle und du kannst für dich selbst sehen, weil wenn du die Abschriften von diesen Gesprächen mit den Menschen liest, kannst du ihn endlos, mit grosser Belesenheit, denjenigen antworten sehen, die ihren Weg durch die Wahrheit mit diesen Praktiken zu finden suchten. Er sah durch sie alle durch. Er sah durch die Missverständnisse von Atma Vichara und Selbsterforschung, und er drehte das ganze Ding auf den Kopf. Er bietet dir die Möglichkeit an, selbst zu sehen, das nichts zwischen dir und der Realität im Wege steht. Es gibt keinen dicken Rauch der Verwirrung, der geklärt werden muss, damit du die Realität von dem sehen kannst, was du wirklich bist. Du warst nie und kannst nie verschüttet sein. Und das einzige Ding, das einige von uns im Rad von wollen und nicht bekommen, von unbedingt frei sein, und davon überzeugt sind, das wir es nicht sind, gefangen hält; das einzige Ding, das einige von uns in der Idee gefangen hält, ist das wir etwas für unseren Ego-Geist tun müssen um frei zu sein, ist der Glaube, das wir dieses Leben sind, der Glaube, das wir diese Wolke der Verwirrung und falschen Ideen und falschen Taten sind. Wenn dieser Glaube beseitigt ist, braucht nichts mehr gegen die Wolke der Verwirrung und Ignoranz getan werden. Es wird sich verändern, das hat es immer schon und wird es auch weiterhin, aber nichts muss dafür getan werden. Wenn der Glaube, dass ich das Leben bin, gegangen ist, bleibt die Realität von dem, was ich bin: immer hier, offensichtlich, braucht nichts, sieht alles, weiss alles jenseits des Schattens des Zweifels, so wie immer, das alles gut ist, alles perfekt ist, und Erscheinung gehört nicht zur Sache, irrelevant für mein Leben.
© 2007 John Sherman. Alle Rechte vorbehalten. Übertragen ins Deutsche von Birgit Marion.
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| Worldwide Meeting - November 15, 2008 I have come to see that there is little practical usefulness in approaching the issue of human suffering from the standpoint of the traditional, ancient teachings about the nature of reality, and our relationship to it, and about what we can do to actually reap the fruits of the promise that life seems to hold for us. These teachings, beautiful, wondrous and powerful as they may be, have proven to hold little or no help for us in these matters. |
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